Heizen mit Holz ist weitgehend CO2-neutral. Allerdings wird den Holzöfen häufig vorgeworfen, erheblich zur Feinstaubbelastung beizutragen. Die Umweltverträglichkeit von Holz-Feuerstätten hängt einerseits vom Ofen selbst ab, andererseits aber auch von dessen richtiger Bedienung. Ganz wichtig ist die Verwendung von vollständig trockenem, sauberem Brennholz. Aber auch durch die richtige Technik beim Anfeuern kann man Rauchentwicklung vermeiden. Diese Technik möchte ich hier vorstellen.
Ich habe als Kind noch gelernt, Lagerfeuer von unten her anzuzünden. Kleinholz und Zunder kamen ganz nach unten in den Stapel und wurden von stärkerem Holz bedeckt. Mit zunehmender Hitze entwickelten sich Rausgase, die jedoch nach oben abzogen, ohne mit einer Flamme in Berührung zu kommen. Die Folge war stets eine starke Rauchentwicklung.
Dies kann man vermeiden, indem man sein Holz von ober her anschürt: Dicke Scheite kommen nach unten, dann mittelstarke, und das Kleinholz mit dem Anzünder oben drauf. Rauchgase, die von der Hitze aus dem Holz gelöst werden, müssen so auf dem Weg zum Abzug die Flamme passieren und werden verbrannt. Dadurch gelangt kaum Rauch zum Kamin, und die Feinstaubbelastung wird minimiert.
Ich wende diese Technik seit Jahren mit Erfolg an und bekomme meinen Ofen so problemlos und (fast) ohne Rauchentwicklung zum Brennen. Probiert es doch mal aus!


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